Soziokulturelles

Oftmals treffen bei der Ankunft in Europa Welten aufeinander. Umso schwieriger ist es für Neuankömmlinge, das bisher Gewohnte mit dem Neuerlernten zu verbinden. In der Tat wird vieles hierzulande anders bewertet und gelebt.

Beispielsweise zieht in der Schweiz die Gründung einer Familie Rechte und Pflichten mit sich, die auf anderen Kontinenten nicht als solche wahrgenommen werden. Auch die Rollen der Familienmitglieder sind je nach Herkunft auf unterschiedliche Weise definiert.

Ein weiteres Beispiel ist die geringe Toleranz und die schweren Konsequenzen für physische oder verbale Gewalt in der Schweiz, im Vergleich zum Rechtssystem Kriegs- und Korruptionsbetrof-fenen Ländern.

Auch das Thema Glaube steht immer wieder im Fokus der Diskussionen. Mehrfach stossen Migranten und Migrantinnen auf Vorurteile und Unverständnis was ihre religiösen Praktiken anbelangt.

Es sind vor allem diese Bereiche, die regelmässig für Schwierigkeiten sorgen. Tatsächlich tun sich sowohl Einheimische wie auch Migrantinnen und Migranten schwer, ihre Meinungen konstruktiv und friedlich zu vertreten. 

Zum Glück haben verschiedene Organisationen diese Spannungsfelder entdeckt und engagieren sich auf wirksame Art und Weise für mehr Verständnis, Toleranz und Nächstenliebe.

Unsere Zusammenarbeit mit diesen Vereinigungen ermöglicht uns, unsere Klienten bei Bedarf an spezialisierte Fachstellen weiterleiten zu können.